Ich LIEBE Taschen. Liebeliebeliebe!!! Sie sind praktisch, nein, notwendig, schleppt man doch tagtäglich die wichtigsten Habseligkeiten in ihnen herum. Okay, als Frau tendiert man vielleicht dazu, auch nicht ganz so essentielle Dinge dabei zu haben, zum Beispiel vier Lipbalms, eine ausgedehnte Sammlung alter Rechnungen und unwichtiger Zettel, ein komplettes Necessaire, mit dessen Inhalt man jedem Passanten eine professionelle Maniküre verpassen könnte…aber egal, ich schweife ab.

Außer ihrem Zweck als Transportmittel jeglichen Kleinkrams erfüllen Taschen noch eine wichtige Aufgabe: sie gefallen. Sie lösen sogar regelrechte Hypes aus, auf eine It-Bag folgt die nächste, und wer ein ganz bestimmtes oder sehr exklusives Modell, etwa eine Birkin, sein Eigen nennen will, muss nicht nur den Wert eines Kleinwagens dafür hinblättern, sondern auch mit monatelangen Wartezeiten rechnen.

Für die einen ist so ein Getue um ein bisschen Leder oder Stoff lächerlich, für andere mehr als gerechtfertigt. Da muss wohl jeder für sich selbst entscheiden, wie viel einem der treue Begleiter wert ist, ob man nun monatelang auf das Traummodell sparen will, oder sich lieber eine günstige Alternative holt, dafür dann mehr Bares für andere schöne Dinge (Essen gehen zum Beispiel…oder Reisen..nur so als Vorschlag) übrig bleibt.

Mir haben es in diesem Frühling ganz besonders Bucket Bags angetan. Die Form, die Größe, die Vielseitigkeit – für mich ein absolutes Must-have, deshalb zeig ich euch heute meine fünf Favoriten! Ich würde gern jede einzelne mein Eigen nennen können, bis jetzt hat aber nur eine den Weg in meinen Schrank gefunden. Also, let’s tick off the bucket list!

  1. Mansur Gavriel Mini Bucket Bag Cammello  Wo wir weiter oben schon mal bei den Wartelisten waren, auch für diese Tasche muss man Geduld beweisen. Der Hype um die pflanzlich gegerbten Lederbeutel der beiden New Yorker Designerinnen Rachel Mansur und Floriana Gavriel ist noch nicht abgerissen, und so bin ich beim letzten Restock wieder mal leer ausgegangen. Preislich mit 395$ bis 495$ weit unterm Rahmen anderer It-Bags, überzeugt mich diese Tasche mit ihrer Schlichtheit. Keine großen Labels, aufwändigen Prints oder Strukturen, kein Glitziglitzi, einzig das farbliche Innenfutter (man kann aus ca. zehn verschiedenen Tönen auswählen) ist signifikantes Detail. Bei drei verschiedenen Größen (die Mini Bucket ist die mittlere) und mehreren Farben ist wohl für jeden etwas dabei, meine Favoriten sind oben abgebildete Variante in beige mit roséfarbenem Innenfutter und der Klassiker der Marke, der schwarze Beutel mit knallrotem Innenleben. Mal sehen ob ich im Mai mehr Glück habe, dann gibt’s nämlich den nächsten Restock – fingers crossed!! Jedenfalls meine absolute Taschenliebe seit ca. einem Jahr.
  2. Für Ladies mit großem Budget und Liebe zu Klassikern ist diese Tasche wohl das Richtige: die Petit Noé NM von Louis Vuitton, hier in frischem Fuchsia. 1932 brachte das Unternehmen das Noé-Modell auf den Markt, eigentlich dafür gedacht, bis zu fünf Champagnerflaschen zu transportieren. Als erste Damenhandtasche des bis dahin für seine Kofferproduktion bekannten Herstellers, bleibt die Noé bis heute ein Klassiker. Das Modell aus Epi Leder ist zwar noch ein Stückchen teurer als die Canvas-Variante, ich finde es aber schöner und dezenter als das LV-Monogramm (gefällt mir nur beim Keepall und dann nur als abgetragene Vintage-Variante). All jenen, die vorhaben, sich mal ein bisschen französischen Luxus zu gönnen sei geraten: lieber heute als morgen kaufen, genauso wie Chanel erhöht auch Vuitton jährlich die sowieso schon astronomischen Preise.
  3. Eines meiner absolut liebsten Traumlabels ist Proenza Schouler. Modern, cool, edgy – könnte ich es mir leisten, ich hätte sicher einige (mehrere…sehr viele) Teile des New Yorker Labels (schon wieder New York, da sind wohl die coolen Kids zuhause) im Schrank. Die Firmengründer Jack McCollough und Lazaro Hernandez haben ihr Unternehmen übrigens nach den Geburtsnamen ihrer Mütter benannt, süß oder? Aber jetzt wieder zurück zu den Taschen, die sind nämlich neben den Schuhen für mich das Highlight der Marke. Nach PS1 und PS11, Kultbags vergangener Jahre, bin ich gerade ganz verliebt in dieses gute Stück, die Large Bucket Bag. Tolle Größe, weiches, schwarzes Leder, made in Italy – mehr ist nicht zu sagen. Außer vielleicht, dass ich demnächst gerne im Lotto gewinnen würde. Alles klar, Karma, Schicksal, gute Fee oder wer auch immer dafür verantwortlich ist? Gut. Dann weiter!
  4. Tadaa! Jetzt sind wir an dem Punkt bzw. bei dem Beutel angekommen, der mein nach Mansur Gavriel schmachtendes Herz über die Beutelleere in meinem Leben hinweg trösten soll: „Stacy“ vom italienischen Label Furla. Mir gefällt die Tasche in zartem Rosa supergut, ich hab mir aber die weiße Version bestellt, und dank 20% Gutschein auch noch ordentlich gespart. Weil ich letzte Woche in Istanbul war und mir danach eine arge Grippe eingefangen habe (was besonders praktisch ist wenn man gerade umzieht, also danke Abwehrkräfte, ihr Versager) bin ich noch gar nicht dazu gekommen, das gute Stück beim Paketservice abzuholen. Sobald das aber erledigt ist gibt’s sicher Fotos hier am Blog, ich freu mich nämlich schon ganz wild!
  5. Ein hierzulande noch eher unbekanntes Label ist Sophie Hulme. Die Dame aus London, die schon mit einigen britischen Fashion-Auszeichnungen überhäuft und deren Tote Bag in den letzten Jahren bei etlichen Street Styles bekannter Gesichter der Mode- und Bloggerszene gesichtet wurde, kreiert wunderschöne detailverliebte Taschen in tollen Shapes! Die oben abgebildete Small Drawstring Bucket Bag in teal blue stammt aus der Ressort Collection 2015, ich finde auch dieses oder dieses Modell aus der aktuellen SS15 sensationell! Definitiv ganz oben auf meiner Wunschliste!

Von welchen Taschenmodellen träumt ihr so? Oder seid ihr auch den Buckets verfallen? 😉

C u Lovies!

xx Verena

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